Haben Sie gestern die Neujahres-Mail von Jens gelesen? „Endlich geht es wieder los“, so lautete der Betreff dieser E-Mail, welche den Inhalt bereits recht deutlich erahnen lässt. Natürlich spricht Jens davon, dass 2016 erfolgreich beendet wurde und es nun, nach gemütlichem Jahresausklang zwischen den Feiertagen, wieder frisch, frei und fröhlich an die Arbeit geht.

 

Ab heute finden Sie auf den Kontoauszügen der beiden Echtgeldkonten (Seite X und Seite X) die Jahresperformance 2017. Das bedeutet, die Performance-Messung ist pünktlich zum Jahreswechsel neu begonnen worden. Wir sind der Meinung, dass der Erfolg für Sie so am besten messbar ist.

 

Das Jahr 2016 konnte das Große Konto (Startwert am 01. Januar 2016 bei 25.000 Euro) um 16,05% zulegen und schloss das Jahr bei einem Kontostand von 29.222,95 Euro. Im kleinen Konto sieht es noch freundlicher aus. Startwert hier waren 9.394,63 Euro, der Endwert 2016 – inklusive Einzahlungen von 3.600 Euro – liegt bei 15.912,20. Das macht eine tolle zeitgewichtete Rendite (Einzahlungen verbessern das Renditeergebnis also nicht!) von 24,96%.

 

Diese Ergebnisse möchten wir in 2017 natürlich bestätigen und sogar toppen. 20% – 25% soll erneut unsere Zielvorgabe sein!

 

Jens beschrieb gestern auch recht anschaulich, welche Arbeiten für ihn direkt zu erledigen waren. So wurde die Morgenroutine und damit ein umfassender Überblick der verschiedenen Märkte auf den aktuellen Stand gebracht. Ich selber pflege diese Morgenroutine für meinen eigenen Handel selbstverständlich auch.

Dennoch bin ich heute Morgen zu Jens ins Büro gegangen und fragte ihn, ob es etwas Besonderes zu beachten gilt, ob er irgendeinen Hinweis erkannt hat, der zum Jahresende noch nicht sichtbar war. Irgendetwas von Bedeutung, das man unbedingt auf dem Schirm haben muss.

 

An dieser Stelle kann ich die Spannung auf die Antwort dazu direkt rausnehmen: Nein, gibt es nicht! Die Trends vom Jahresende setzen sich weiter fort. Der VIX notiert auf recht niedrigem unspektakulärem Niveau, die Advance-Decline-Linie strebt weiter gen Norden, die Put-Call-Ratio pendelt gelangweilt um den Wert Eins und auch die 52-Wochen-Hochs an der New York Stock Exchange (NYSE) sowie der NASDAQ übertreffen die 52-Wochen-Tiefs locker.

 

Der Aufwärtstrend an den Aktienmärkten – gemessen über die 21er Gleitenden Durchschnitte diverser global wichtiger Indizes – ist ebenfalls absolut intakt. Einzige Ausnahme bildet der Dow Jones Transportation Index, welcher momentan allerdings noch nicht das Prädikat „aufgepasst“ verdient.

 

Der Vollständigkeit halber muss ich abschließend dann doch ein kleines Warnsignal benennen. Die Distributionstage in S&P und Nasdaq haben sich zwischen den Feiertagen um zwei bzw. drei auf insgesamt jeweils sechs Stück erhöht. In den kommenden Tagen fallen davon allerdings einige wieder aus der Zählung heraus, sodass es derzeit keinen stichhaltigen Grund gibt, diesen Distributionstagen mehr Aufmerksamkeit zu widmen.